1.-3. Mai 2026 • Offline Hub on Tour – Giardino di Daniel Spoerri, Toskana 🫒
Neukalibrierung. Kunst. Natur. Und Du.
Stell dir drei Tage in wunderbarster Natur in der Toskana vor, in denen dein Handy Pause hat – und dein "Sein" wieder Platz bekommt. Wir treffen uns im legendären Giardino di Daniel Spoerri, einem der faszinierendsten Skulpturengärten Europas. Zwischen Olivenbäumen, Wiesen und hundert Kunstwerken entsteht ein Raum für etwas, das im Alltag selten geworden ist: Zeit zum Wahrnehmen, Denken, Spielen und Durchatmen.
Was dich erwartet Der Offline Hub ist kein klassisches Seminar.
Es ist ein Wochenende voller kleiner Impulse und Experimente. Fotografin, Dozentin und Künstlerin Rita Newman, Initiatorin der Offline Hubs, kuratiert diese Tage als Erfahrungsraum zwischen Kunst, Natur und Kreativität – begleitet von Angela Lutz (systematische Coachin), die mit ihren feinen Methoden haptische Erinnerungsanker gestaltet.
Kreativtechniken inspiriert von Daniel Spoerri Land Art mit Materialien aus der Natur Atem- und Körperübungen, die dein Nervensystem beruhigen einfache mentale Tools für mehr Fokus und Gelassenheit Spaziergänge, Gespräche, Feuer, Staunen – zwischen Olivenbäumen
Wir trainieren unser Gehirn, wieder Glimmers statt Trigger wahrzunehmen.
Ein besonderer Höhepunkt: Eine Einführung in den Skulpturengarten durch Susanne Neumann, langjährige Wegbegleiterin von Daniel Spoerri.
Infos & Anmeldung: https://offlinehub.life/
Authentizität und Achtsamkeit sind zwei Begriffe, die heute fast überall auftauchen. Sie stehen für ein Leben, das bewusster, ehrlicher und irgendwie „echter“ sein soll. Gleichzeitig wirken sie oft wie Schlagworte, die mehr versprechen, als sie halten. Denn während wir ständig hören, wir sollen achtsam leben und wir selbst sein, fühlt sich genau das im Alltag oft überraschend schwer an.
Wenn Achtsamkeit zum Leistungsdruck wird
Vielleicht liegt das daran, dass Achtsamkeit längst nicht mehr nur eine innere Haltung ist, sondern zu einer Art Lebensstil geworden ist. Es gibt Routinen, Regeln und unzählige Tipps, wie man „richtig“ achtsam lebt. Morgens meditieren, bewusst atmen, weniger Bildschirmzeit, mehr Fokus auf sich selbst. All das klingt sinnvoll – und kann es auch sein.
Doch oft schleicht sich dabei etwas ein, das eigentlich im Widerspruch zur Achtsamkeit steht: Druck.
Plötzlich geht es nicht mehr darum, sich selbst wahrzunehmen, sondern darum, etwas zu erreichen. Ruhiger zu sein. Produktiver. Ausgeglichener. Achtsamkeit wird zu einer weiteren Aufgabe, die man gut machen möchte. Und genau hier geht oft verloren, was sie eigentlich ausmacht.
Authentizität statt Selbstoptimierung
Authentizität könnte der Gegenpol dazu sein – oder besser gesagt: die Grundlage. Denn wirklich achtsam zu sein bedeutet nicht, sich in einen idealen Zustand zu bringen. Es bedeutet, wahrzunehmen, was gerade da ist. Auch wenn es unruhig ist. Auch wenn es nicht schön ist. Auch wenn es nicht in das Bild passt, das wir von uns selbst haben möchten.
Authentisch zu sein heißt, sich selbst nicht ständig zu korrigieren. Nicht jedes Gefühl sofort einordnen…