Ein letztes Mal im Jahr das Handy (symbolisch) ins Feuer werfen – und damit all das, was uns nicht mehr dient, in Rauch aufgehen lassen.
Wir treffen uns am Tag vor der siebten Rauhnacht, jener dunklen, mystischen Zeit zwischen den Jahren, in der Wandlung und Neubeginn spürbar werden. Rauhnächte wurden mal Rauchnächte genannt, kein Wunder also, dass wir uns diesem Thema widmen.
Wir lernen, mit duftendem Rauch Räume zu reinigen, pusten das Alte fort und laden Großartiges ein. Beifuß und Wermut begleiten uns dabei, während wir in Rauch gehüllt (vor allem uns selbst) verzeihen.
Bei einem Winterspaziergang sammeln wir Treibholz, aus dem magische Stäbe entstehen – bemalt, geräuchert, verzaubert.
In Bildern verdichten wir persönliche Erinnerungsspuren, die im Leporello Gestalt annehmen.
Zwischen Glut und Gespräch, Räucherschale und Teetasse entsteht Raum zum Reflektieren, Träumen & Wünschen – und vielleicht auch zum Lachen über alles, was dieses Jahr so schief, schön und lehrreich war. Und vor allem: CHILL IN RITA’S MILL!
✨ Ein Tag Digital Detox – Holy Smoke!
Warum der leise Schritt lauter wirkt als jede Playlist.
Stille ist kein Mangel an Klang, sondern die Abwesenheit von Ablenkung. Beim Silent Walking – bewusstes Gehen ohne Musik, Podcasts oder Benachrichtigungen – wird aus einem alltäglichen Bewegungsablauf eine kleine Praxis der Rückkehr zu sich selbst. Es ist einfach, minimalistisch und wirksam: Wir gehen, atmen, spüren, und lassen die Welt für einen Moment unkommentiert. So entsteht ein Wahrnehmungsraum, in dem sich Körper, Atem und Aufmerksamkeit wieder begegnen. Genau darin liegt die Kraft dieses Trends.
Was beim Silent Walking passiert
Wenn wir ohne äußere Reize gehen, wechselt unser Nervensystem spürbar in einen ruhigeren Modus. Der Atem vertieft sich, der Blick weitet sich, die Schultern sinken ab. Reizüberflutung nimmt ab und die innere Geräuschkulisse beginnt sich zu ordnen. Die Aufmerksamkeit kehrt vom Bildschirm zurück in die Füße, in Kontakt mit dem Boden, in die Gelenke, die Wirbelsäule, in den Rhythmus der Schritte. Gedanken dürfen wandern, doch wir müssen ihnen nicht folgen. Mit jeder Minute entsteht mehr Präsenz: nicht als Anstrengung, sondern als Nebenprodukt eines einfachen Tuns.
Diese Form des achtsamen Gehens wirkt doppelt. Sie entschleunigt akute Übererregung und stärkt zugleich die Selbstwahrnehmung. Wir bemerken, wie Stimmung, Haltung und Tempo zusammenhängen. Wir spüren, dass die innere Geschwindigkeit lenkbar ist. Und wir erfahren, dass Klarheit oft dann auftaucht, wenn wir nicht mehr nach ihr greifen.
Wie man Silent Walking praktiziert
Der Einstieg ist leicht. Stelle das Telefon auf „Nicht stören“, nimm dir eine Zeitspanne vor – zehn bis zwanzig Minuten genĂĽgen – und wähle eine…