impulse - connect - dance
Wir treffen uns immer am letzten Donnerstag des Monats um uns über frauenrelevante Themen zu informieren, auszutauschen und eine verbindende Zeit miteinander zu verbringen.
18:00 Beginn & Welcomedrink (im Preis inkludiert)
18:30 Keynote über ein frauenspezifisches Thema ab
19:30 Networking & Party mit Djs die uns den musikalischen Raum öffnen
Themen:
26.03. Sandra Kendl Business, Sicherheit, Nervensystem regulieren
30.04. Künstlerin JAZ, Kunstperformance & Workshop
28.05. Melanie Graf, Point of no Return. Grenzen setzen
EINTRITT: 20,00 Euro bei Anmeldung / 25,00 Euro Abendkasse
Im Preis enthalten ist bereits 1 Getränk und ein 5€ Gutschein für Speisen im Schatz Imhof Anmeldung über Instagram oder Facebook oder die Email her.society.vienna@gmail.com, dann spart man sich 5€
Achtsamkeit wird oft mit Stille verwechselt. Mit Sitzen. Mit Beobachten. Mit einem mentalen Abstand zu dem, was ist. Doch unser Erleben entsteht nicht im Kopf allein. Es entsteht im Körper. In Spannung und Entspannung, im Atem, im Rhythmus, in Bewegung und Impuls. Embodied Achtsamkeit setzt genau hier an: Sie verlagert Achtsamkeit vom Denken ins Spüren – vom Beobachten ins Erleben.
In einer Zeit, in der viele Menschen „über sich nachdenken“, aber sich selbst kaum noch fühlen, gewinnt dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung. Nicht als Gegenbewegung zur Meditation, sondern als ihre Verkörperung.
Was bedeutet Embodied Achtsamkeit?
Embodied Achtsamkeit beschreibt eine Form von Präsenz, die im Körper verankert ist. Wahrnehmung geschieht nicht distanziert, sondern unmittelbar: über Muskeln, Atem, Haut, Gleichgewicht, innere Bewegung. Der Körper wird nicht Objekt der Achtsamkeit, sondern ihr Ort.
Im Unterschied zu rein kognitiven Achtsamkeitspraktiken fragt Embodied Achtsamkeit nicht nur: Was denke oder fühle ich? Sondern: Wo spüre ich das? Wie bewegt es sich? Verändert es sich, wenn ich Raum gebe?
Diese Form der Achtsamkeit ist dynamisch. Sie erlaubt Bewegung, Ausdruck, Zittern, Stillwerden. Alles, was auftaucht, darf sich im Körper zeigen – ohne Analyse, ohne Korrektur.
Der Körper als Regulationssystem
Aus neurobiologischer Sicht ist der Körper das primäre Regulationssystem unseres emotionalen Erlebens. Emotionen sind keine abstrakten Zustände, sondern körperliche Prozesse: Veränderungen im Muskeltonus, im Atemrhythmus, im Herzschlag, im inneren Druck oder in der Weite.
Embodied Achtsamkeit stärkt die Interozeption – die Fähigkeit, innere Körperzustände wahrzunehmen. Studien zeigen, dass eine gut entwickelte Körperwahrnehmung mit besserer Emotionsregulation, geringerer Stressreaktivität und höherer…