Über Übungen wie Meditation im Gehen und Sitzen sowie transparenter Kommunikation/Austausch in Dyaden- und Triaden-Form fördern wir unser Gewahrsein, schenken uns selbst und einander Gehör und gehen miteinander in Resonanz. Die Praxis hilft zur Ruhe zu kommen, in uns zu landen und uns verbundener zu fühlen. Die Inhalte unserer Abenden sind vorwiegend inspiriert von Thich Nhat Hanh. Zen-Mönch, Dichter, Friedensaktivist und Begründer des engagierten Buddhismus. Sowie von der Praxis des Sozialen Buddhismus.
Anleitung: Andrea Heistinger
Anmeldung bis einen Tag vor der Veranstaltung
Ankommen: ab 17:45 Uhr
Energieausgleich: € 24.- inkl. 20% MwSt.
Gerne auch nach Selbsteinschätzung und Möglichkeiten mehr oder weniger.
Im Studio Goldblick, Panoramastraße 9, 3394 Berging bei Schönbühel https://goo.gl/maps/BRi9XAZDQNpyujQ87
Gerne holen wir dich von der Busstation Schönbühel/Donau Schloss ab.
Kostenlose Übernachtungsmöglichkeit im Studio.
Warum der leise Schritt lauter wirkt als jede Playlist.
Stille ist kein Mangel an Klang, sondern die Abwesenheit von Ablenkung. Beim Silent Walking – bewusstes Gehen ohne Musik, Podcasts oder Benachrichtigungen – wird aus einem alltäglichen Bewegungsablauf eine kleine Praxis der Rückkehr zu sich selbst. Es ist einfach, minimalistisch und wirksam: Wir gehen, atmen, spüren, und lassen die Welt für einen Moment unkommentiert. So entsteht ein Wahrnehmungsraum, in dem sich Körper, Atem und Aufmerksamkeit wieder begegnen. Genau darin liegt die Kraft dieses Trends.
Was beim Silent Walking passiert
Wenn wir ohne äußere Reize gehen, wechselt unser Nervensystem spürbar in einen ruhigeren Modus. Der Atem vertieft sich, der Blick weitet sich, die Schultern sinken ab. Reizüberflutung nimmt ab und die innere Geräuschkulisse beginnt sich zu ordnen. Die Aufmerksamkeit kehrt vom Bildschirm zurück in die Füße, in Kontakt mit dem Boden, in die Gelenke, die Wirbelsäule, in den Rhythmus der Schritte. Gedanken dürfen wandern, doch wir müssen ihnen nicht folgen. Mit jeder Minute entsteht mehr Präsenz: nicht als Anstrengung, sondern als Nebenprodukt eines einfachen Tuns.
Diese Form des achtsamen Gehens wirkt doppelt. Sie entschleunigt akute Übererregung und stärkt zugleich die Selbstwahrnehmung. Wir bemerken, wie Stimmung, Haltung und Tempo zusammenhängen. Wir spüren, dass die innere Geschwindigkeit lenkbar ist. Und wir erfahren, dass Klarheit oft dann auftaucht, wenn wir nicht mehr nach ihr greifen.
Wie man Silent Walking praktiziert
Der Einstieg ist leicht. Stelle das Telefon auf „Nicht stören“, nimm dir eine Zeitspanne vor – zehn bis zwanzig Minuten genügen – und wähle eine…