Ein Übergangsritus durch Rhythmus. Ein heiliger Raum, in dem Bewegung zur Medizin wird. Hier ist der Tanz nichts, was du tust — er geschieht durch dich.
Ein Ritual des Loslassens, des Erinnerns und des Voll-Lebendig-Seins. Keine Choreografie. Keine Performance. Nur Atem, Bewegung und Sound.
Wir beginnen im heiligen Kreis, benennen unsere Intentionen und rufen den Körper zurück als Tempel. Geführtes somatisches Erwachen führt uns von der Stille in den Puls, und von dort trägt uns eine Welle aus Musik tiefer — in emotionale Alchemie und Erkenntnis.
Jedes Ritual folgt einem Thema — manchmal elementar (Erde, Feuer, Wasser, Luft),manchmal jahreszeitlich, lunar, mythisch oder archetypisch — ein roter Faden, den wir bewusst durch unsere Bewegung weben.
Es gibt Raum zum Schwitzen, zum Trauern, zum Weichwerden, zum Heulen, zum Schmelzen, zum Ausatmen, zum Aufstehen. Raum, gesehen zu werden — ohne erklären zu müssen. Raum, uns zu erinnern, dass Bewegung Gebet ist.
Wir schließen mit Integration — Ruhe, Teilen, Klang oder Stille — und lassen das, was sich bewegt hat, in uns nachklingen.
Offen für alle Körper. Alle Geschichten. Alle Herzschläge.Tiefe. Zeremonie. Verbundenheit. Transformation.
Bitte mitbringen / Vorbereitung
• Trag leichte, atmungsaktive Kleidung – du wirst schwitzen.
• Bring Wechselkleidung für danach mit (optional, aber empfohlen).
• Handtuch, falls du danach duschen möchtest.
• Du kannst einen kleinen Gegenstand für den Altar mitbringen –einen Stein, eine Blume, ein Symbol oder etwas, das für dich Bedeutung trägt.
• Komm mit einer Intention — etwas, das du loslassen, einladen oder im Tanz erforschen möchtest.
Dies ist ein substanzfreier Raum – wir vertiefen unsere Wahrnehmung und Präsenz durch Atem,…
360 Emergence ist eine somatische Bewegungspraxis, die Menschen einlädt, durch bewusste, freie Bewegung Körper, Geist und Seele miteinander in Einklang zu bringen. Entwickelt von Amber Ryan und Kate Shela, beide ehemalige Lehrerinnen der populären 5Rhythmen-Praxis, integriert 360 Emergence Erkenntnisse aus somatischen Ansätzen, Tanztherapie, Bewusstseinsarbeit und Meditation in ein einzigartiges Erlebnis, das auf tiefer Selbsterkundung und authentischer Begegnung beruht.
Die Unterschiede zu 5Rhythmen und Ecstatic Dance
Während 5Rhythmen klar definierte Bewegungsrhythmen und spezifische Schritte nutzt, um Tänzerinnen durch emotionale und energetische Zustände zu führen, verzichtet 360 Emergence bewusst auf vorgegebene Tanzmuster und setzt stattdessen auf intuitive, spontane Bewegungen. Ecstatic Dance wiederum zeichnet sich oft durch eine intensive Gemeinschaftserfahrung aus, in der kollektive Energie im Vordergrund steht und DJ-geleitete Musik die Stimmung trägt. 360 Emergence hebt im Gegensatz dazu stärker die individuelle Erfahrung hervor, ermutigt Tänzerinnen zu introspektiver, persönlicher Arbeit und schafft gleichzeitig Raum für verbindende Begegnungen.
Schwerpunkte in der Praxis
Im Zentrum von 360 Emergence steht die Idee, dass jede Bewegung Ausdruck des gegenwärtigen Augenblicks ist. Der Körper dient dabei als Medium zur Erkundung innerer Wahrheiten, Emotionen und Muster. Der Fokus liegt auf der Förderung von Präsenz, Authentizität und bewusster Verkörperung. Tänzer*innen werden angeleitet, tief in ihre körperlichen Empfindungen einzutauchen und sich so von limitierenden Überzeugungen und Verhaltensmustern zu lösen. Wichtige Aspekte der Praxis sind Achtsamkeit, bewusster Atem, Verbindung zu sich selbst und anderen sowie die Erforschung persönlicher Grenzen und Potenziale.
Der typische Ablauf einer 360 Emergence-Session
Eine Session beginnt meist mit einer kurzen Einführung, gefolgt von einer sanften, angeleiteten Aufwärmphase,…