>>Aus der Einsamkeit zum gemeinsamen Traum<<
Im Frühling, im Osten sitzen wir im Kreis und Council mit dem Mysterium. Wir staunen gemeinsam über die Welt in ihrer Entstehung. Unsere Fähigkeit zu Träumen verbindet uns mit dieser schöpferischen Lebenskraft, mit dem Antrieb und der Weiterbewegung der Erde.
"we are not on earth, we are the earth in it‘s ongoingness
Bayo Akomolafe
Indem wir das Mysterium und unsere feinen Fäden der Verbundenheit – mit der menschlichen und mehr als menschlichen Gemeinschaft – einladen durch uns kreativ zu werden machen wir Boden, bereiten den Tanzplatz für Ceremony und Ko Kreation. Wir sitzen im Rat mit den heiligen Clowns, träumen, feiern, staunen, betanzen, besingen, betrickstern den kreativen Impuls der aus dem „betwixt and between“ zwischen uns entsteht, erleben uns schöpferisch ohne Agenda … und können uns nur wundern über Weisheit und Schönheit der in alle Richtungen erwachsenden Welt
Imagine all the people …
"You may say I’m a dreamer
But I’m not the only one
I hope some day you’ll join us
And the world will be one
John Lennon
Wir werden mit Schwellengängen,
Solozeiten im Spiegel der Natur
mit kreativem Ausdruck,
Tanz, Embodiment
Trance-, Traum- und Ritualarbeit eintauchen in das Thema und die eigene Wildnatur.
Das 4 Schilde Medizinrad aus der School of Lost Borders ist unser Kompass zu unserem Ursprung auf diesem lebendigen Planeten, eine Landkarte zyklischer Entwicklung, die alle Ebenen menschlichen Seins als Teil der Natur einschließt.
Rituale sind unser Weg der Erfahrung über das Alltagsbewusstsein hinaus. Sie öffnen einen Raum um dich mit tieferen Schichten des Unterbewußten,…
Achtsamkeit ist längst kein Nischenthema mehr. Was einst als stille Praxis in Meditationsräumen begann, hat sich zu einem kulturellen Megatrend entwickelt. Immer häufiger steht sie im Zentrum gesellschaftlicher Debatten über Lebensqualität, Arbeit, Gesundheit und Sinn. In Zeiten von Beschleunigung, digitaler Überforderung und ökologischen Krisen verspricht Achtsamkeit genau das, wonach viele suchen: Entschleunigung, Selbstfürsorge, Empathie und Nachhaltigkeit.
Doch die Frage bleibt: Handelt es sich wirklich um einen tiefgreifenden Kulturwandel – oder oft doch nur um ein Etikett, das sich gut verkaufen lässt?
Achtsamkeit als Antwort auf eine laute Welt
Das Zukunftsinstitut beschreibt den „Megatrend Achtsamkeit“ als Ausdruck einer kollektiven Sehnsucht: Menschen wenden sich wieder stärker dem zu, was zählt – Gesundheit, innere Balance, Beziehung zur Natur. Diese Bewegung ist nicht nur individuell, sie verändert auch Strukturen. Unternehmen richten Achtsamkeitsprogramme ein, Schulen integrieren Meditation, und selbst die Politik spricht zunehmend von Resilienz und mentaler Gesundheit.
Der Philosoph Viktor Frankl erinnerte daran: „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“ Genau dieser Raum wird durch Achtsamkeit erfahrbar – und eröffnet so eine neue Form von kultureller Handlungsfähigkeit.
Achtsamkeit in Österreich
In Österreich gibt es bereits einige spannende Anknüpfungspunkte, die zeigen, dass Achtsamkeit mehr als nur ein Randphänomen ist. Besonders aufhorchen ließ eine internationale Studie, in der über 8.300 Menschen aus 31 Ländern beteiligt wurden – österreichische Studierende landeten dabei im Bereich „soziale Achtsamkeit“ auf dem zweiten Platz gleich nach Japan. Das deutet darauf hin, dass…