Erstmalig dürfen wir euch zu einem gemeinsamen 2,5 tägigen Workshop-Retreat mit Petra und Dass Prem einladen. Es ist eine Kombination aus spiritueller, meditativer, philosophischer, yogischer Praxis, tänzerischen Elementen, die Weichheit und Fließen integrieren und Elementen der Franklin Methode®, welche die Verkörperung und das Wissen um die Funktion des Beckens unterstützt.
Der Retreat-Charakter offenbart sich speziell in den achtsam geführten und teils mit Klängen begleiteten Übungssequenzen. Der intime Rahmen der Kleingruppe in den erdend-wärmenden Naturräumlichkeiten von LebensWelten schenkt uns eine Atmosphäre intensiven Erlebens und Erfahrens. Viel Wissen wird vermittelt und unmittelbar durch die Praxis integriert. Du erlebst an Dir und in Dir, was du erfahren und gelernt hast und bekommst Raum & Zeit zu reflektieren und dich auszudrücken und auszutauschen.
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Die Entwicklung eines lebendig natürlichen Empfinden des Beckenraumes, seines "Zustandes", ist unser vorrangiges Anliegen. Wer sieht, kann ändern.
Dies führt zur Wahrnehmung "verborgener" Spannungsmuster, die physiologische, wie psychische Probleme (mit)verursachen können. Mittels ausgewählter Übungen erlernst du diese Spannungsmuster bewusst und gezielt zu verändern.
Diese Veränderungen bedeuten ein kultivieren der Qualitäten "Loslassen" und "Aktivieren". Die Kunst besteht darin, Anspannung und Entspannung bewusst dann zu leben, wenn es die Situation erfordert.
Die Aktivierung und Balancierung des Wurzel- und Sexualcakras verändern die bioenergetische Dynamiken im Körper, also die anatomische Architektur.
Neben yogischer Praxis, tänzerischen Elementen, Achtsamkeits- und Bewusstseinsübungen, nutzen wir die Stimme als ausbalancierendes Transformationsmittel und erfahren so die heilsame Kraft der eigenen Stimme.
Praxis und Studium gehen Hand in Hand. Erlerntes praktisch erfahren. Aus der Praxis Erfahrenes durch Studium verstehen.
Es gibt Momente, in denen wir merken, dass unser Nervensystem schneller ist als unsere Gedanken. Ein Geräusch, ein Blick, ein Satz – und plötzlich spannt sich der Körper an, die Atmung wird flach, der Geist unruhig. Oft glauben wir, das sei einfach „Stress“, doch in Wahrheit erleben wir eine tiefe, körperliche Reaktion: ein Verschieben des inneren Gleichgewichts, orchestriert von einem der mächtigsten Nerven unseres Körpers – dem Vagusnerv.
In den letzten Jahren ist der Vagusnerv zum Zentrum vieler Diskussionen rund um Resilienz, Traumaheilung und Achtsamkeit geworden. Und das aus gutem Grund: Er ist jener stille Vermittler zwischen Körper und Geist, der entscheidet, ob wir uns sicher fühlen, ob wir entspannen können, und ob wir im gegenwärtigen Moment ankommen.
Der Vagusnerv – unser innerer Beruhiger
Der Vagusnerv ist der wichtigste Nerv des Parasympathikus, also des Systems, das Regeneration, Ruhe und Heilung ermöglicht. Er zieht vom Hirnstamm über den Hals in Brust- und Bauchraum und bildet eine Art Kommunikationsbrücke zwischen Organen und Gehirn.
Die moderne Neurowissenschaft zeigt:
Er reguliert Herzschlag und Atmung.
Er beeinflusst den Tonus von Muskeln im Gesicht, Kehlkopf und Zwerchfell – also genau jene Bereiche, die für soziale Verbindung, Stimme, Atmung und Entspannung entscheidend sind.
Er gibt dem Nervensystem das Signal, dass wir sicher sind.
Und Sicherheit ist die Grundlage jeder Achtsamkeitspraxis. Ein Körper, der im Alarmmodus steckt, kann nicht im Moment ankommen. Er scannt die Welt nach Gefahr. Er kann nicht hören, fühlen, atmen, wahrnehmen – zumindest nicht tief.
Deshalb ist Achtsamkeit nicht nur eine mentale Übung,…