Ecstatic AUM Day – Tragwein Vol. 3
Awareness Understanding Meditation – Art of Touch – Ecstatic Dance 30.08.2025 | 12:00 – 21 pm
Ein ganzer Tag für dich – zum Fühlen, Loslassen, Bewegen, Begegnen.
Der Ecstatic AUM Day verbindet kraftvolle Selbsterfahrung mit meditativer Tiefe, Berührung, Tanz und Stille. In sicherem, geschütztem Rahmen öffnet sich ein Raum für das Wesentliche: dein authentisches Sein.
AUM Meditation – kraftvoll, klärend, verbindend
Art of Touch – achtsame Berührung & Herzöffnung
Ecstatic Dance – freier Tanz, Ausdruck, Ekstase
🌀 AUM Meditation mit Yogi Levi
Die AUM-Meditation (Awareness – Understanding – Meditation) ist ein intensiver emotionaler Prozess mit 13 dynamischen Phasen – von Wut über Lachen bis hin zu Stille. Du baust Spannungen ab, kommst in deine Kraft und erlebst dich klar, lebendig und verbunden. Yogi Levi (Humaniversity, NL) leitet auf einfachem Englisch, die Einführung erfolgt auf Deutsch. Keine Vorkenntnisse nötig – nur deine Bereitschaft, dich ganz einzulassen.🕒 Dauer: ca. 3,5 Std.
👐 The Art of Touch – Achtsame Berührung mit Paul Freund
In einem liebevoll geführten Setting erfährst du die transformierende Kraft absichtsloser, achtsamer Berührung. Hier geht es nicht um Technik – sondern um Präsenz, Verbindung, Zustimmung und Herzöffnung. Lerne zu geben, zu empfangen und dabei ganz bei dir zu bleiben. Eine stille, heilende Reise über die Haut – direkt zu dir selbst. 🕒 Dauer: ca. 2 Std.
💃 Ecstatic Dance mit DJ Jana
Lass los, was dich begrenzt – und tanze, wie du wirklich bist.Im freien, intuitiven Tanz findest du Ausdruck, Ekstase und innere Freiheit.Allein oder gemeinsam, wild oder sanft – du bist eingeladen, deinem Körper…
Die Gesellschaft betrachtet Sucht oft als moralisches Versagen oder Willensschwäche. Wer trinkt, raucht, Drogen nimmt oder zwanghaft spielt, dem fehlt angeblich die nötige Disziplin. Entsprechend sind auch die Maßnahmen: Strafen, Entzug, Kontrolle. Doch all diese Ansätze kratzen nur an der Oberfläche. Denn Sucht ist nicht die eigentliche Krankheit – sie ist ein Symptom. Sie ist der sichtbare Ausdruck eines viel tieferliegenden Leidens, eines Schmerzes, der meist lange vor dem ersten Konsum beginnt. Gabor Maté bringt es auf den Punkt: „Die Frage ist nicht: Warum die Sucht? Sondern: Warum der Schmerz?“
„Nicht alle traumatisierten Menschen werden süchtig, aber alle Süchtigen sind traumatisiert.“
Maté, ein renommierter Arzt und Suchtexperte, sieht Sucht als eine Überlebensstrategie. Menschen greifen zu Substanzen oder zwanghaften Verhaltensweisen, weil sie innere Wunden betäuben wollen – oft Wunden, die in der Kindheit geschlagen wurden. Er schreibt: „Nicht alle traumatisierten Menschen werden süchtig, aber alle Süchtigen sind traumatisiert.“ Das bedeutet nicht, dass jede Abhängigkeit aus einem dramatischen Ereignis entsteht. Trauma kann subtil sein: emotionale Vernachlässigung, fehlende Sicherheit, das Gefühl, nicht genug zu sein. Ein Kind, das nicht gesehen oder geliebt wird, entwickelt Strategien, um mit diesem Mangel umzugehen – Rückzug, Anpassung oder eben das Streben nach externen Betäubungsmitteln.
Carl Gustav Jung sah die Sucht als eine spirituelle Krise, als einen missverstandenen Versuch, Ganzheit zu erlangen. „Jede Sucht ist letztlich die Suche nach sich selbst“, schrieb er. Der Alkoholiker, der Spielsüchtige, der Drogensüchtige – sie alle suchen Erlösung, Frieden, Trost. Doch sie finden nur eine endlose Wiederholung von Exzess und Absturz, von…