RADIKALE SINNLICHKEIT LEBEN
mit BETKA FISLOVA & SAINE SONNENSCHEIN
29. & 30. November 2025 (jeweils 10-18 Uhr)
Tanz*Hotel, Zirkusgasse 35/4-6, 1020 Wien
In diesem Workshop laden wir dich dazu ein, Entdeckungslust, Neugier und Offenheit als Haltung zu pflegen und Sinnlichkeit in alltäglichen Momenten bewusst zu erleben – auch in Situationen, die dir auf Anhieb nicht „schmecken“. Über die Sinne – Berührung, Sehen, Hören, Riechen und Schmecken – treten wir in Verbindung mit der Welt und vertiefen unser Erleben.
Durch achtsame Bewegung, bewusste Körperwahrnehmung und durch Bewusstmachung unserer Muster (die unsere Wahrnehmung verzerren und färben), entwickelst du neue Gewohnheiten wie Durchlässigkeit, Gelassenheit und Zentrierung.
Den eigenen Körper in der Bewegung lustvoll wahrzunehmen ist nicht nur eine Quelle von mehr Lebensfreude, sondern auch eine Gewohnheit, die dich spürend zur Ausgeglichenheit finden lässt.
WAS ERFÄHRST DU AN DIESEM WOCHENENDE:
●ૐ● „Tanze im Auge deiner Stürme“ – die Toolbox für radikale Sinnlichkeit im Alltag
●ૐ● Lokalisierung und Wahrnehmung des Beckenbodens
●ૐ● Vagusnerv Reflex durch Beckenschaukel und durch die doppelte Schaukel, Ondulation durch Beckenschaukel
●ૐ● Berührung als Unterstützung durch Präsenz oder als Verbindung
●ૐ● Frei schwingendes Becken im Gehen, Bewegen, Tanzen
●ૐ● Liquid Ball Body Mapping
●ૐ● Innerer Kompass – Grundlagen der Nervensystemregulation
●ૐ● Deep Presencing – zurück zum Ursprung
●ૐ● Liquid Body - kreative Körperarbeit und Spiele
●ૐ● Tiefe Bauchatmung
ALLE INFOS: https://linktr.ee/sabine_sonnenschein
https://www.liquid-space.at/workshops-coaching
ANMELDUNG: betkafislova@liquid-space.at
Wer seine seelische Gesundheit stärken will, beginnt erstaunlich oft nicht im Kopf, sondern im Bauch. Die Forschung zur Darm-Hirn-Achse zeigt: Unsere Darmbakterien sprechen über Nerven, Hormone, Immunbotenstoffe und Stoffwechselprodukte mit dem Gehirn – und beeinflussen damit Stimmung, Stressreaktionen und kognitive Klarheit. Dieses Wissen macht „Darm & seelische Gesundheit“ nicht zur Floskel, sondern zur handfesten Leitlinie für Alltag und Praxis.
Was verbindet Darm und Psyche?
Die Darm-Hirn-Achse ist ein dichtes Kommunikationsnetz. Erstens wirken neuronale Wege wie der Vagusnerv: Signale aus dem Darm modulieren Angst, Motivation und Lernprozesse – bidirektional. Zweitens greift das endokrine System ein: Bakterien beeinflussen Vorstufen von Neurotransmittern wie Serotonin. Drittens reagiert das Immunsystem: Entzündungsmediatoren aus dem Darm können die Stimmung drücken oder heben. In Summe entsteht ein Regelkreis, der erklärt, warum Verdauung, Energie und Emotion so oft miteinander schwingen.
Die Sprache der Mikroben: SCFAs, Tryptophan & Co.
Eine zentrale Rolle spielen kurzkettige Fettsäuren (SCFAs) wie Butyrat, die entstehen, wenn Darmbakterien Ballaststoffe fermentieren. SCFAs wirken entzündungshemmend, stärken die Darmbarriere und scheinen über Blut- und Nervensignale depressive Symptome zu modulieren. Parallel beeinflussen Mikrobengemeinschaften die Verfügbarkeit von Tryptophan, einer Serotonin-Vorstufe – ein weiterer Hebel Richtung seelischer Stabilität. Die Evidenz wächst, ist jedoch differenziert: Mechanismen sind plausibel, Effekte variieren individuell.
Psychobiotika: Hoffnungsträger – aber richtig eingesetzt
Als Psychobiotika bezeichnet man Probiotika oder präbiotische Strategien, die gezielt auf mentale Gesundheit zielen. Reviews deuten auf Nutzen bei Stress, Angst und depressiver Symptomatik hin, allerdings oft moderat und abhängig von Stamm, Dosis, Dauer sowie der individuellen Ausgangslage. Der Konsens: Psychobiotika sind Ergänzung, nicht Ersatz –…
Es gibt ein Organ, das niemals Pause macht. Es schläft nicht, es reist nicht in den Urlaub, es redet unaufhörlich mit sich selbst – dein Gehirn. Und obwohl es der Dirigent deines Lebens ist, behandeln wir es oft, als würde es schon irgendwie mitlaufen. Doch was, wenn wir es gezielt pflegen könnten? Nicht nur, um Krankheiten zu vermeiden, sondern um wacher, klarer und resilienter durchs Leben zu gehen? Genau hier setzt Neuro-Wellness an.
Neuro-Wellness: Mehr als ein Trend – eine Einladung, dein Gehirn neu kennenzulernen
Neuro-Wellness ist keine esoterische Mode und auch kein kaltes Laborprojekt. Es ist die Verbindung aus moderner Hirnforschung und einer Haltung, die das Gehirn als formbares, lernfähiges Wunderwerk begreift. Mit Methoden wie Neurofeedback oder TMS (Transkranielle Magnetstimulation) lässt sich gezielt trainieren, was dich im Alltag trägt: Fokus, emotionale Stabilität, erholsamer Schlaf, Kreativität. Und das nicht nur, wenn „etwas kaputt“ ist, sondern gerade dann, wenn du es langfristig erhalten möchtest.
Hier geht es nicht darum, ein Superhirn zu erschaffen. Es geht darum, dein eigenes, einzigartiges Gehirn in den Zustand zu bringen, in dem es dich am besten unterstützt.
Neurofeedback – wenn dein Gehirn sein eigenes Spiegelbild sieht
Beim Neurofeedback sitzt du nicht einfach da und „denkst dich gesund“. Du bekommst in Echtzeit Rückmeldung über deine Gehirnaktivität – als Ton, Bild oder kleine Animation. Dein Gehirn lernt, wie es Zustände herstellen kann, die dir guttun: Ruhe, Klarheit, wache Aufmerksamkeit. Manchmal spürst du die Veränderung sofort – wie einen tiefen Atemzug nach einem hektischen Tag. Manchmal baut sie sich…