Lass dich von den heilsamen Klängen der Gongs in tiefe Entspannung führen.
Ein Gongbad ~ Gongbath ist mehr als nur eine Klangreise.
Es ist eine Einladung, vollkommen loszulassen und dich vom sanften, vibrierenden Klang in einen meditativen Zustand tragen zu lassen. Die tiefen Frequenzen der Gongs helfen dir, Stress abzubauen, Blockaden zu lösen und dein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.
Während des Gong Bads liegst du entspannt auf einer Matte, die kraftvollen und harmonischen Klänge begleiten dich in einen Zustand tiefer Entspannung und Meditation. Die Vibrationen durchdringen jede Zelle deines Körpers, beruhigen das Nervensystem und fördern die Regeneration.
Mit unseren therapeutischen Planetengongs von Paiste und Broder Oetken und den anderen Klangobjekten kreieren wir tiefe transformative Klangerfahrungen, die Körper, Geist und Seele nähren.
Was dich erwartet:
Sanftes Ankommen mit Tee
Achtsame Einführung & Meditation
Tiefgehende Entspannung durch die Gong-Klänge
Energetische Reinigung und Stärkung deiner Selbstheilungskräfte
Eintauchen in die Goldene Stille und ein gemeinsamer Austausch.
Reisebegleiterinnen durch den Abend:
Marion Schiffer und Maria Kondratieva
Datum:
Freitag, 13. Februar 2025, 19:00 - 21:00 Uhr
Einlass ab 18:30 Uhr: Um entspannt in den Gongabend zu starten, laden wir Dich ein, wärmenden Tee zu genießen und den Alltag hinter dir zu lassen.
Ort:
Yoga8 Studio, Alser Straße 26/III, 1090 Wien
Öffentliche Erreichbarkeit:
Straßenbahnlinie 43 (Haltestelle Skodagasse) oder 44 (Haltestelle Brünnlbadgasse), U6 Station Alser Straße einige Gehminuten entfernt
Freie Wertschätzung:
€…
LEO Retreat 2025 vom 11. - 15.8.2025
Leben erleben offline - LEO für deine Auszeit im Naturresort Isbary Bioland - NÖ
LEO – Pause – raus aus dem Alltag – zurück zu dir selbst
Bist du auch so erschöpft?
Du willst endlich …
… raus aus dem Hamsterrad – hinein ins wahre Leben?
Steckst du derzeit im Hamsterrad und läufst deine Runden?
Lässt dich von deinen wirklich wichtigen und wertvollen Dingen ablenken? Findest keine Ruhe und schläfst schlecht? Dein Körper schmerzt und du hast das Gefühl du kommst nicht an. Du bist die letzte in der „Versorgungskette“. Zuerst die anderen, die wichtigen Dinge, … dann ich. Du hast dich selbst verloren.
Kennst du das?
Nur am Ende von … dann ich, ist keine Zeit mehr über!
RESET!
Sei mutig! Mache einen Punkt und schenke dir eine echte Auszeit!
Jetzt!
Mache eine Reise, bei der du wirklich ankommst. In dir!
Natur pur, nichts müssen, ausatmen und sich selbst wieder spüren.
Wir verbringen 5 Tage an einem einzigartigen Platz. Hier fahren wir unser gesamtes System runter, lassen unser Handy aus und üben uns im Erleben von jedem einzelnen Schritt. Nichts müssen. Üben, sich selbst wieder mit den eigenen Bedürfnissen wahrzunehmen. Die Gruppe ist auf max 10 TeilnehmerInnen beschränkt.
Begleitet von 2 erfahrenen Coaches (Ortho-Bionomie, Körperwahrnehmung und Bewusstseinsarbeit)
Wenn du mehr Info zu unserem Retreat willst, oder ein persönliches Gespräch führen willst, melde dich gerne bei mir: Caroline - csb@heilraum.at
Alles Liebe 🌳☀️
Caro
PS: du kannst auch im eigenen Camper oder im Zelt schlafen 🏕️ (Preisreduktion)
Was ist Holotropes Atmen?
Holotropes Atmen ist eine umfassende und kraftvolle Methode zur Selbsterforschung. Es nutzt das heilsame Potential außergewöhnlicher und erweiterter Bewusstseinszustände, um in tiefere Schichten des Seins vorzudringen, brachliegendes Potential zu aktivieren sowie persönliche als auch transgenerationale problematische Muster, Blockaden und seelische Konflikte zu bearbeiten.
Unsere Einladung richtet sich sowohl an neugierige Menschen, die sich selbst in ihrer Tiefe erfahren, sich besser kennenlernen und verstehen wollen als auch an jene, die bereit sind und spüren, dass die Zeit gekommen ist, sich aus chronifizierten und einengenden Mustern zu befreien, um ihr gesamtes Potential im Leben ausdrücken zu können.
Unser Angebot an Dich:
In den Seminaren bieten wir Dir eine geschützte Atmosphäre, um vertrauensvoll in veränderte Bewusstseinszustände einzutauchen. Transpersonale Prozesse werden sehr individuell erfahren. In der Begleitung Deiner inneren Reisen begegnen wir Dir mit Wertschätzung, Achtsamkeit und Empathie und unterstützen Dich dabei, den nächsten wichtigen Schritt auf Deinem Entwicklungsweg zu machen. Nachbesprechung und Integration bekommen genügend Aufmerksamkeit, sodass das Erfahrene gut in Deinen Alltag integriert werden und sich dort entfalten kann.
Vertiefte Atmung, evokative Musik und prozessorientierte Körperarbeit setzen ganzheitliche Transformationsprozesse in Gang. So können etwa Kontrollmechanismen, die authentische Impulse und den lebendigen Ausdruck einengen und verfälschen, durchlässiger werden, sodass man tief mit sich selbst in Kontakt kommen kann. Der Ausdruck intensiver Empfindungen kann zu einer inneren Reorganisation führen, wodurch innere Öffnungen und profunde Selbstheilungsprozesse eingeleitet werden. Intuitives Ausdrucksmalen und der Erfahrungsaustausch in der Gruppe unterstützen die Integration der Atemerfahrung in den Alltag.
Holotropes Atmen führt zu…
Wenn Menschen sich selbst begegnen, beginnt etwas Größeres zu heilen
Eine stille Bewegung mit politischer Wirkung
Es beginnt leise. Mit einem Atemzug. Mit dem Mut, still zu werden. Mit dem Entschluss, einen Moment lang nichts zu tun – außer bewusst da zu sein. Was für viele wie ein persönlicher Rückzug wirkt, ist in Wahrheit ein politischer Akt. Denn wer achtsam wird, verändert nicht nur sich selbst – er verändert auch die Welt um sich herum. Die sogenannte Revolution Achtsamkeit ist keine Protestbewegung auf der Straße, sondern eine stille Transformation im Inneren, die Strukturen und Denkweisen im Außen in Bewegung setzt.
Gegenwart als Haltung – nicht als Technik
In einer Gesellschaft, die von Geschwindigkeit, Konkurrenz und Reizüberflutung geprägt ist, birgt Achtsamkeit das Potenzial, unser Miteinander grundlegend neu zu denken. Nicht als Eskapismus, sondern als revolutionäre Haltung. Als Einladung zu mehr Gegenwart, mehr Mitgefühl, mehr Menschlichkeit.
Studien zeigen: Achtsamkeit verändert auch das Außen
Immer mehr Studien zeigen: Menschen, die regelmäßig Achtsamkeit praktizieren, sind weniger impulsiv, konfliktfähiger, mitfühlender. Eine Untersuchung des infas-Instituts belegt, dass Achtsamkeit das Vertrauen in gesellschaftliche Prozesse stärkt und das Engagement für Gerechtigkeit und Klimaschutz erhöht. Es geht also nicht nur um individuelle Entspannung – es geht um ein kollektives Erwachen.
Die Soziologie des Innehaltens
Auch der Soziologe Peter Döge spricht von Achtsamkeit als Schlüssel zu einer neuen politischen Kultur. Wer innehalten kann, bevor er urteilt, wer zuhören kann, ohne zu bewerten, handelt anders – gerechter, verbundener, weitsichtiger. Achtsamkeit ist damit kein neutraler Zustand, sondern ein ethischer. Und genau darin…
Manchmal steht zwischen dir und deinem nächsten Schritt eine unsichtbare Wand, eine innere Bremse, eine Angst, die dich zurückhält.
Was wäre, wenn hinter deiner Angst dein Licht wartet, deine Kraft, deine Wahrheit?
Dein wundervolles Geschenk 💝
👉🏼 Am Samstag, den 24. Mai lade ich dich zu einem besonderen Neurographik-Workshop ✍🏼 ein:
wir begegnen unserer Angst mit dem Stift und lassen uns zeigen, was alles zum Vorschein kommt,
wenn wir diesen Schritt wagen und durch die Angst gehen.
„Das größte Geschenk liegt hinter deiner Angst“
Du brauchst keine Vorkenntnisse – nur die Bereitschaft, dich einzulassen.
✍🏼 Zeichne mit mir und finde heraus, welches Geschenk hinter deiner Angst auf dich wartet.
Ich freue mich auf dich und deine mutigen Linien, wenn wir gemeinsam zeichnen.
💛 Keine Vorkenntnisse nötig. Nur die Bereitschaft, dir selbst zu begegnen.
Sei dabei – und entdecke, wie kraftvoll du wirklich bist.
Caroline 🙋🏻♀️✍🏼
Wo: Heilraum am Schafberg
Wann: 24.5.2025Beitrag:
€ 59,- inkl. Material
Anmelung: csb@heilraum.at
www.heilraum.at
Liegekonzert® – by Klangquelle
https://klangquelle.at
Erlebe den einzigartigen Moment, wenn du deine Augen schließt und du voll und ganz in die Musik eintauchst. Eine Welt, in der die Zeit stillzustehen scheint und dich die Klanglandschaften in ihren Bann ziehen. Dieser Zustand völliger Freiheit und innerer Stille ermöglicht es dir, dich an deine eigene Inspiration und deine Kreativität zu erinnern. Mit höchst achtsamer Herangehensweise an die Musik entsteht jedes Liegekonzert live im Moment und keines gleicht dem anderen.
Entscheide dich für den Augenblick, in dem du die Welt hinter dir lässt und dich ganz der Musik hingibst. Bei einem Liegekonzerte® geht es nicht darum, bestimmte Meditations- oder Entspannungsmethoden zu erfüllen. Erlebe die kraftvolle Verbindung von Musik, Emotionen und deiner eigenen inneren Welt. Lasse dich von den Klängen inspirieren, deine Gedanken zur Ruhe kommen und in einen Zustand voll Gelassenheit und Wohlbefinden führen. Mach dich bereit, das Unerwartete zu entdecken und die Magie der Musik in ihrer reinen Form zu erleben. Ein musikalischer und physischer Raum zum Liegen, zum Träumen, zum Schlafen – vom Loslassen bis zum fokussierten, aufmerksamsten Hinhören.
In einer Welt, die vom Wunsch nach Veränderung, Verbesserung und Kontrolle durchdrungen ist, wirkt das Prinzip der Akzeptanz beinahe wie ein stiller Protest. Doch wer sich tiefer auf Achtsamkeit einlässt, erkennt bald: Ohne Akzeptanz bleibt sie bloße Technik. Denn Akzeptanz ist keine Resignation, kein Aufgeben – sondern ein radikaler Akt der Ehrlichkeit gegenüber dem, was ist. Sie ist eine Grundhaltung, die nicht nur das Herz der Achtsamkeitspraxis bildet, sondern auch die Tür zur echten inneren Freiheit öffnet.
Was bedeutet Akzeptanz in der Achtsamkeit?
In der Praxis der Achtsamkeit bedeutet Akzeptanz, dass wir die gegenwärtige Erfahrung so annehmen, wie sie ist – ohne Widerstand, ohne Urteil. Das heißt nicht, dass wir alles gutheißen oder uns allem beugen. Es bedeutet lediglich, dass wir aufhören, gegen das anzukämpfen, was ohnehin schon da ist.
Jon Kabat-Zinn, der Begründer des MBSR-Programms (Mindfulness-Based Stress Reduction), formuliert es so: „Akzeptanz bedeutet, die Dinge bewusst so zu sehen, wie sie im gegenwärtigen Moment sind. Es geht nicht darum, passiv zu sein, sondern darum, sich der Wirklichkeit zu öffnen.“
Akzeptanz ist also ein aktives Annehmen – kein passives Erdulden. Sie erlaubt uns, der Realität mit Klarheit zu begegnen, statt uns in Wunschdenken oder Ablehnung zu verlieren. Und genau darin liegt ihre transformierende Kraft.
Der philosophische Hintergrund von Achtsamkeit & Akzeptanz
Die Idee der Akzeptanz durchzieht die Philosophiegeschichte wie ein roter Faden. Schon in der antiken Stoa galt die Übung des „amor fati“ – der Liebe zum Schicksal – als Weg zur inneren Freiheit. Epiktet schrieb: „Versuche nicht, die Dinge…
Selbstentfaltung ist ein umfassender Prozess, bei dem Menschen ihre individuellen Potenziale erkennen, entwickeln und leben lernen. Es geht dabei um mehr als nur oberflächliche Selbstverbesserung; vielmehr steht die authentische Entwicklung der Persönlichkeit und das Finden einer inneren Balance im Vordergrund. Selbstentfaltung führt dazu, dass ein Mensch immer mehr zu dem wird, was er in seinem tiefsten Wesen ist, und ein Leben lebt, das seinen Werten, Bedürfnissen und Wünschen entspricht. Im Kern handelt es sich um eine innere Reise der Selbsterkenntnis, die oft mit Mut, Ehrlichkeit und der Bereitschaft verbunden ist, sich auch unangenehmen Wahrheiten über sich selbst zu stellen. Es geht darum, innere Freiheit zu gewinnen und sich von fremden Erwartungen und äußeren Zwängen zu lösen. Dabei spielen Selbstannahme und Selbstliebe eine entscheidende Rolle, denn erst wenn wir uns selbst wertschätzen und annehmen, können wir uns authentisch entfalten.
Persönlichkeitsentwicklung ist hierbei entscheidend, denn sie ermöglicht, aktiv Einfluss auf das eigene Leben zu nehmen, statt passiv äußeren Umständen ausgeliefert zu sein. Durch bewusste Arbeit an der eigenen Persönlichkeit können Blockaden aufgelöst und individuelle Stärken gefördert werden, wodurch das eigene Leben erfüllter und bedeutungsvoller wird. Die bewusste Entwicklung der Persönlichkeit hilft, Beziehungen zu verbessern, berufliche Zufriedenheit zu erhöhen und inneren Frieden zu finden.
Wie Konditionierungen uns einschränken
Ein entscheidender Faktor auf dem Weg der Selbstentfaltung sind Konditionierungen, die wir in der Kindheit und Jugend durch Erziehung, Bildung und gesellschaftliche Normen erfahren haben. Diese Konditionierungen prägen oft unbewusst unsere Wahrnehmung von uns selbst und der Welt um uns herum. Sie bestimmen, was wir…
Geduld ist nicht bloß eine Tugend, sondern vielmehr eine tiefe innere Haltung, die den Kern der Achtsamkeit berührt. Sie wirkt leise im Hintergrund unserer rastlosen Gesellschaft und ermöglicht es uns, präsent und offen gegenüber dem Leben zu sein. Doch was genau bedeutet Geduld im Kontext der Achtsamkeit, und warum sollten wir ihr so viel Bedeutung schenken?
Geduld lernen: Die Herausforderung des gegenwärtigen Moments
Im Herzen der Achtsamkeitspraxis steht die Fähigkeit, den Moment zu akzeptieren, so wie er ist, ohne ihn vorschnell verändern oder bewerten zu wollen. Geduld ist dabei eine essentielle Haltung, die uns ermöglicht, unseren impulsiven Drang nach sofortigen Ergebnissen und schnellem Fortschritt zu hinterfragen. Wir lernen, dem Leben seinen eigenen Rhythmus zuzugestehen. Achtsamkeit und Geduld werden dabei zum Schlüssel, um tiefer in die Erfahrung des gegenwärtigen Augenblicks einzutauchen.
Schon Aristoteles sagte treffend: „Geduld ist bitter, aber ihre Frucht ist süß.“ Damit verweist er darauf, dass die Praxis der Geduld nicht unbedingt einfach oder angenehm ist, ihre langfristigen Auswirkungen aber umso wertvoller sind. Denn indem wir geduldig sind, entwickeln wir eine umfassendere Perspektive auf unser Leben. Wir erkennen, dass nicht alles sofort geschehen muss und dass wichtige Prozesse Zeit brauchen, um zu reifen.
Die radikale Kraft der Geduld in einer hektischen Welt
In einer Welt, die von Geschwindigkeit und Effizienz geprägt ist, wirkt Geduld beinahe radikal. Doch gerade darin liegt ihre transformative Kraft. Die Geduld der Achtsamkeit fordert uns auf, tiefer zuzuhören, genauer hinzusehen und uns selbst und anderen mehr Raum und Zeit zu geben. Seneca, der stoische Philosoph,…
Es gibt Momente im Leben, in denen wir plötzlich aufhorchen – Momente, in denen eine leise, aber hartnäckige Stimme in uns erwacht. Gerade jetzt, mitten in Zeiten des Wandels, gesellschaftlicher Umbrüche und tiefgreifender Unsicherheiten, erklingt diese Stimme klarer denn je. Sie fragt: „Was ist meine Aufgabe in dieser Zeit?“
Die eigene Aufgabe erkennen
Die Frage erscheint einfach, doch sie ist tiefgründig und weitreichend. Sie fordert uns heraus, innezuhalten, zuzuhören, tiefer zu gehen. Sie lädt uns ein, unseren Platz im großen Ganzen neu zu entdecken. Denn gerade jetzt, wo sich vieles verändert, wo Altes bricht und Neues noch nicht klar sichtbar ist, spüren wir: Jeder Mensch trägt in sich eine Aufgabe, die über das bloße Alltagsgeschäft hinausgeht. Es stellt sich die Frage, ob wir sie annehmen wollen, oder nicht.
Vielleicht ist deine Aufgabe, ein Licht zu sein, das Orientierung gibt. Nicht, indem du andere belehrst oder Lösungen präsentierst, sondern indem du authentisch bist. Indem du dein Leben in einer Weise lebst, die andere inspiriert, ihr eigenes Licht zu erkennen und es mutig in die Welt zu tragen. Vielleicht bist du hier, um zu erinnern – daran, was wirklich zählt, was inmitten von Lärm und Ablenkung oft vergessen wird: Liebe, Verbundenheit, Mitgefühl.
Es könnte aber auch sein, dass deine Aufgabe in diesen Zeiten darin liegt, zu heilen. Nicht unbedingt mit deinen Händen, vielleicht vielmehr mit deinem Herzen. Heilung geschieht oft still und unscheinbar – durch Zuhören, durch ehrliche Begegnungen, durch die Bereitschaft, gemeinsam in den Schmerz der Welt zu blicken und trotzdem…
In einer Welt, die in Kategorien denkt, Urteile fällt und alles in gut oder schlecht einteilt, ist die Praxis der Nicht-Bewertung eine radikale Haltung. Sie fordert uns auf, die Dinge so zu sehen, wie sie sind – ohne sie sofort zu interpretieren oder zu bewerten. Diese Haltung ist eine der zentralen Grundpfeiler der Achtsamkeitspraxis und geht tief in die Philosophie des menschlichen Daseins hinein. Doch was bedeutet Nicht-Bewertung genau? Warum ist sie so essenziell, und welche Einsichten kann sie uns über uns selbst und die Welt offenbaren?
Die Natur der Bewertung – Ein Automatismus des Geistes
Unser Geist ist darauf programmiert, alles in gut und schlecht, angenehm und unangenehm, richtig und falsch einzuteilen. Dieses Denken ist tief in unserer Evolution verankert – es half uns, Gefahren zu erkennen und schnelle Entscheidungen zu treffen. Doch in der heutigen Zeit, in der nicht mehr jede Situation eine unmittelbare Bedrohung darstellt, führt diese automatische Bewertung oft zu Stress, Unzufriedenheit und inneren Konflikten. Der Buddhismus und die Achtsamkeitslehre lehren daher, sich von dieser ständigen Urteilsfällerei zu befreien und eine offene, wertfreie Haltung gegenüber dem Leben einzunehmen.
Laozi, der Begründer des Daoismus, erkannte bereits vor Jahrtausenden: „Wenn du aufhörst, Gut und Böse zu unterscheiden, dann enthüllt sich die große Wahrheit.“ Dieser Gedanke deutet an, dass unser Bedürfnis, alles zu bewerten, uns letztlich von der tieferen Erkenntnis des Seins entfernt.
Nicht-Bewertung als meditative Achtsamkeits-Praxis
Die Praxis der Nicht-Bewertung bedeutet nicht, dass wir unser Urteilsvermögen aufgeben oder naive Gleichgültigkeit entwickeln. Vielmehr geht es darum, bewusst wahrzunehmen, ohne…
In der spirituellen Betrachtung begegnen uns häufig zwei scheinbar gegensätzliche, doch tief miteinander verwobene Konzepte: das „Me“ und das „Be“. Diese beiden Begriffe eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das Selbst und laden dazu ein, den Weg von einem egozentrischen Dasein hin zu einem Zustand reinen Seins zu erkunden.
Das „Me“ steht für das individuelle Ego, jenes Selbst, das durch persönliche Geschichten, Gedanken und Rollen konstruiert wird. Es manifestiert sich in unserer täglichen Wahrnehmung als eine Ansammlung von Erinnerungen, Bewertungen und Identifikationen, die unser Selbstbild formen. Dieses Ego ist eng mit der Sprache verknüpft – Begriffe wie „ich“, „mein“ oder „mir“ verstärken die Vorstellung eines abgegrenzten, isolierten Ichs. Indem wir uns über vergangene Erfahrungen, Erfolge, Ängste und Wünsche definieren, entsteht eine Identität, die einerseits Stabilität verleiht, andererseits aber auch zu inneren Konflikten führen kann. Denn die starre Identifikation mit einem konstruierten Selbstbild hält uns in einem Kreislauf aus Selbstreflexion, ständigem Vergleichen und der Angst vor Verlusten gefangen.
Im Gegensatz dazu verweist das „Be“ auf den Zustand des reinen Seins – ein Erleben, das sich jenseits von sprachlichen und gedanklichen Konstruktionen entfaltet. Es ist die Erfahrung des ungetrübten Hier und Jetzt, in dem der ständige innere Dialog verstummt und der Moment in seiner Fülle wahrgenommen wird. In diesem Zustand lösen sich die Grenzen zwischen Selbst und Anderen, wodurch ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit dem Universum entsteht. Das reine Sein zeichnet sich durch eine unmittelbare Präsenz aus, in der es weder Raum für Bewertungen noch für Vergleiche gibt. Es ist ein Zustand der…